Protokoll vom HCB-Infogespräch-Brückl am 06.04.2017

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Dieses Protokoll findet keine Zustimmung von Dr. Holger Remer und Dr. Dieter Platzer. Die Aussagen wären missverständlich, verzerrend und zum Teil unrichtig wiedergegeben und deshalb müsse das Protokoll "zur Gänze abgelehnt und die inhaltliche Richtigkeit ausdrücklich bestritten werden". Auf unsere Bitte um "Richtigstellung" haben wir bis jetzt keine Antwort erhalten.
Protokoll 2017-04-06 HCB-Info Gespräch-
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2. April 2017 auf der Homepage des Landes Kärnten:  Verzehrwarnung!

(anklicken um den gesamten Text zum Status Quo zu lesen)

29. März 2017

 

Offener Brief an Umweltlandesrat Rolf Holub:

 

Sehr geehrter Herr Landesrat!
Die von Herrn univ. Prof. Dr. Spöck verfasste Arbeit ist eine statistische
Aufarbeitung von Blut und Harnproben der Görtschitztaler Bevölkerung, die
endlich die verantwortlichen Stellen dazu bringen soll, die gesundheitlichen
Themen lege artis und wie von Prof. Hutter selbst bei jeder Gelegenheit
gefordert, aufzuarbeiten. Ich selbst bin beim Masterplan ausgetreten, da es
mir trotz wiederholter Bemühungen nicht gelungen ist, die gesundheitlichen
Belange ihrer außerordentlichen Wichtigkeit gemäß anzusprechen.  Im
Gegenteil eine dem Masterplan ordnungsgemäß vorgelegte Studie  zur
Bestandsaufnahme des Gesundheitszustandes der Görtschitztaler Bevölkerung
darf bis dato nicht einmal vorgestellt werden, obwohl Prof. Hutter selbst
die medizinische Betreuung innehätte. Damit wird seit 2 Jahren erfolgreich
verhindert, dass man auf ordentlich recherchierte medizinische Daten
zurückgreifen kann! Es kann auch nicht Aufgabe der Bürgerinitiativen sein,
die Arbeit der Behörden zu erledigen. W+P verbrennt ohne entsprechende
Filter mehr Müll ( ausländischen Sondermüll!) als unsere
Müllverbrennungsanlage in Arnoldstein, und ich fordere als Ärztin und
Bürgerin der Region von der Politik einen entsprechenden Schutz vor
möglichen schädlichen Auswirkungen. Außerdem ist die Problematik der
Brückler Deponie auch noch nicht annähernd befriedigend gelöst! Wir
Görtschitztaler haben dasselbe Anrecht, gesund zu leben wie alle anderen
Österreicher, und wir, das ist jetzt die neueste Masche, sind auch keine
Industrieregion!
Mfg
Dr. Jutta Ludwig

13. 03. 2017

Homepage des Landes Kärnten:

http://www.ktn.gv.at/302398_DE-HCB

Bemerkung: Obwohl alles in Ordnung ist, sind die Werte der Milch noch ein vielfaches über dem medizinischen Vorsorgewert den die  Med Uni Wien für die belasteten Görtschitztaler berechnet hat.

Noch immer sind über 200! Betriebe untersuchungspflichtig? 

9. 3. 2017 

Obwohl Harnuntersuchungsergebnisse von Kindern besorgniserregend sind:

Landessanitätsdirektorin hält eine "flächendeckende Gesundenuntersuchung nicht sinnvoll"


16. Jänner 2017:

Aufforderung von Praktischen Ärzten des Görtschitztales an die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, sowie die Nachbargemeinden (Brückl, Diex, Eberstein, Guttaring, Hüttenberg, Kappel am Krappfeld, Klein Sankt Paul, Magdalensberg,  Poggersdorf, Sankt Georgen am Längsee sowie Völkermarkt:


Information zur Prozessfinanzierung vom 11. 1. 2017

2. Teil  (von 2)  einer Aufzeichnung aus Eberstein  im Görtschitztal in Kärnten vom 11. 1. 2017 hergestellt von Ing. Friedel Hans.

Die Advofin Prozessfinanzierungs AG hatte die Bürger im Tal eingeladen umfangreiche Informationen zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen zu erhalten.  Im 2. Teil referierte Dr. Christian Tomiczek über die Bewertung der Schäden an Land-und Forstwirtschaftlichen Betrieben als Experte. Anschließend wurden umfangreiche Publikumsfragen von allen Referenten/Innen beantwortet.

1. Teil  (von 2)  einer Aufzeichnung aus Eberstein  im Görtschitztal in Kärnten vom 11.1.2017 hergestellt von Ing. Friedel Hans.

Die Advofin Prozessfinanzierungs AG hatte die Bürger im Tal eingeladen umfangreiche Informationen zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen zu erhalten. Franz Kallinger, Dr. Wolfgang List, Mag. Fiona List und Dr. Sigurd M. Hochfellner referieren hier.


A U F R U F

Um endlich eine Studie über die HCB Belastung unserer Bevölkerung machen zu können, brauche ich noch so viele Daten wie möglich.

Ich bitte daher alle Personen, die HCB Werte und / oder auch Hg (Quecksilberwerte) gemessen haben, mir diese Messwerte zur Verfügung zu stellen. jludwig@aon.at Tel : 0650 6543 754)

PANACEO Studie

Leitung: Prim. Dr. Georg Lexer

Das ist eine Anwendungsstudie, das heißt Panaceo wird eingenommen um dann mittels Blutuntersuchung die Wirkung nachzuweisen. Das Präparat wird von der Firma kostenlos zur Verfügung gestellt. HBC muss drei Mal gemessen werden. Die Kosten für die drei Untersuchungen betragen ca € 200.-. Vom Herrn Landesrat Holub wurde die Kostenübernahme zwar zugesichert, ist aber leider nicht fix.

Ein paar Probanden könnten noch aufgenommen werden.

Bitte bei mir melden. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Dr. Jutta LudwigTel: 0650 6543 754

eurogasag.ch

berichtet am 2. August 2016:

Um den ganzen Artikel zu lesen einfach das Bild anklicken

EINHALTUNG DES VORSORGEWERTES IST MÖGLICH:

http://www.ktn.gv.at/302523_DE-HCB-InformationDokumentation

EINLADUNG:

Besprechung zum Start der Anwendungsbeobachtung von Dr. LEXER

Wann: Donnerstag, 21. Juli 2016 19:00

Wo: Gasthaus Schattleitner in Brückl

 

 

EINLADUNG: Siebentes Hofgespräch

Zeit: Freitag, 20. 05. 2016 um 14 Uhr

Ort: am Hof der Familie Priebernig, Hochfreistritz

 

Wer schon einmal einen Marathon gelaufen ist oder davon gehört hat, weiß, dass man Ausdauer braucht und nochmals Ausdauer. Besonders hier im Görtschitztal, wo von allen Seiten auf das Vergessen, das Aussitzen, das Wegschauen, das Einschüchtern gesetzt wird, bedarf es einer Durchhaltestrategie. Es soll hier nicht die gleiche Strategie wie in Bhopal (Indien) oder Seveso (Italien) erfolgreich sein. Dort ist nach Jahrzehnten wenig bis fast gar nichts geschehen. Die Verschuldensfrage und das Verursacherprinzip sind scheinbar in unserem Wirtschaftssystem außer Kraft gesetzt. Die Seveso-Dioxine und das HCB im Görtschitztal stehen auf der gleichen Liste der gefährlichsten Gifte, als Ergebnis von den Verbrennungsprozessen.

 

Was ist bisher geschehen? Arbeitskräfte wurden von HOBAS (eine Tochterfirma von Wietersdorf) plötzlich und brutal freigesetzt. Arbeitsplätze so scheint es, sind bei der Mutterfirma doch nicht so wichtig. Entscheidend ist vermutlich der Gewinn. Wie sieht ein Sozialplan für die Betroffenen aus? Der Betrieb bei den Wietersdorfer Zementwerken (eigentlich eine Sonderabfallmitverbrennungsanlage mit höheren Grenzwerten und geringeren Auflagen) läuft wie bisher. Die Kontrolle ist in den gleichen Händen wie vorher. Fehler wurden bei den Kontrollen und Messungen bisher keine gesehen, und auch nicht eingestanden, und wenn dann blieb alles ohne personelle Konsequenzen. Die Behörde denkt, dass die Bescheide 2003 und 2010 völlig in Ordnung sind, und so weitergemacht werden kann wie bisher. Ob hier die Selbstverantwortung von Wietersdorf ausreicht um die Bevölkerung zu schützen und zu beruhigen, sei dahingestellt.

 

Zur Deponie Brückl gibt es keine klaren Aussagen ob sich wer beworben hat, und welche Lösungen in Brückl gesucht werden. Spekuliert man bei der Donau Chemie mit dem baldigen Abtransport des kontaminierten Blaukalks nach Wietersdorf oder wird der ‚leicht-HCB-belastete‘ Teil des Blaukalks bereits in Niederösterreich deponiert? Wurde dort die Bevölkerung informiert, oder hat man darauf verzichtet?

 

Umso dringlicher ist es, sich bei den Hofgesprächen auszutauschen und über die nähere und fernere Zukunft zu sprechen, wenn Wietersdorf eines Tages am Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig ist. Auch der W&P CO2-Ausstoss wird den Steuerzahlern und der Umwelt bald sehr teuer kommen. 

 

Eingeladen ist diesmal Herr Ingo Schwarz um über das Bienen-Monitoring, die Einsatzmöglichkeiten dieser Zugangsweise und die Finanzierung eines solchen Projektes zu berichten. Der Fortgang bei den keltischen Ausgrabungsstätten sollte weiters von Interesse sein.

 

Die Projekteinreichungen mit den notwendigen Formularen, wird von Bettina Riedmann und Hans Kordina vorangetrieben werden. Die Sendung von Radio Agora, aufgenommen beim letzten Hofgespräch, hat von den Rückmeldungen her ein starkes Echo gefunden.

Die Tierbeprobungen, wie auch das Fleischverzehrverbot und die Blutwerte sind weiters von Bedeutung. Blutwerte und Milchwerte sind in einigen Fällen sogar bedenklich angestiegen! Die Messergebnisse, die Umweltanwalt Dr. List einholen lässt, werden demnächst auf dem Tisch liegen. Es geht um die Bodenproben und die Bewertung der einzelnen Immobilien, wie auch um die Wertminderung des Waldes.

 

Der ungerechtfertigte Vorwurf des „Förderungsbetrugs“, ist durch Rechtsanwalt Dr. List vom Tisch und wurde von der Staatsanwaltschaft abgewiesen. Entschuldigung, scheint für jene, die diese Meldung in die Welt gesetzt haben, ein Fremdwort zu sein. Das Wort Förderung ist hier völlig fehl am Platz. Es ging um Schadensersatzzahlungen, wobei noch immer auf die genaue Abrechnung und die Offenlegung der Geldflüsse gewartet wird. Transparenz ist ein weiteres Fremdwort für die Beteiligten, und die Unschuldsvermutung soll wohl bis an Ende der Zeiten gelten??

Immerhin ist laut Landesregierung alles ‚sauber‘, und dagegen aus der Sicht von der Landwirtschaftskammer weiterhin ‚Vorsicht geboten‘.

 

Es bleibt noch viel zu tun. Es kann keine Ruhe im Tal einkehren, wenn nicht alles offengelegt und aufgearbeitet wird.

Den Kopf in den Boden zu stecken ist nicht ratsam, ist doch der Boden in weiten Teilen im Görtschitztal noch immer mit Asbest verseucht.

 

 

Alle sind herzlich zum Informations- und Meinungsaustausch eingeladen!

 


 

 

13. 04. 2016:

25. 03. 2014:


 

Interview mit dem Rechtsanwalt Dr. Wolfgang List 07. 02. 2016

Pressekonferenz mit Dr. Wolfgang List in Wien am 20. 01. 2016


Pressekonferenz Thema 
Rechtsvertretung für HCB-Geschädigte im Görtschitztal
am 18.12.15 in Klagenfurt

Univ.Doz.Dr.Wolfgang List hielt am 18.12.2015 in Klagenfurt eine
ausführliche Pressekonferenz ab, die hier als Videomitschnitt vorliegt. " Es
besteht der begründete Verdacht, dass sowohl der Donau-Chemie AG als auch
der Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke GmbH und der Abfallbehörde bezw.
den Sachverständigenabteilungen der Kärntner Landesregierung relevante
rechtliche Nachlässigkeiten vorzuwerfen sind." (Presseaussendung vom
15.12.2015)

Streitkultur Radio Kärnten 23.11.2015

http://www.videodienste.at/Streitkultur.mp3

GREENPEACE Pressegespräch Brennpunkt HCB Ein Jahr nach dem Bekanntwerden des Skandals 20. 11. 2015

Initiative Zukunft Görtschitztal

Aktuelle Berichte September-November 2015


Drittes Hofgespräch 
bei Josef und Isa Priebernig am 6.11.2015 um 14:00 Uhr!


Es geht um die Gesundheit im Tal. Weiters um die Beseitigung der ungesicherten Giftmülldeponien in Brückl, die Müllverbrennung im Görtschitztal und die Neuaufrollung der UVP angesichts der tatsächlich erfolgten Katastrophe, weil ein ganzes Tal mit Mann und Maus nachhaltig mit Giftstoffen belastet wurde - sodass die Bewohner eine Belastung aufweisen welche vor 40 Jahren möglicherweise üblich war.

HCB-INFOABEND des Landes Kärnten im Görtschitztal 17.8.2015

 

Bericht vom Biohof im Görtschitztal Wie geht es weiter? 14. 8. 2015

 

Initiative Zukunft Görtschitztal: Videomitschnitt vom 7. 8. 2015

Initiative Zukunft Görtschitztal 7. 8. 2015

Die Kronenzeitung berichtet:

Isa Priebernig im Interview!

Veröffentlicht am 14.08.2015

Familie Reichmann gab dankenswerter Weise umfangreiche aktuelle Meldungen über die kritische Situation im Tal. Enorme Umweltprobleme verursacht durch Industriebetriebe im Görtschitztal führten neben den notwendigen medizinischen und behördlichen Maßnahmen zur Bildung einer ständigen Bürgerinitiative. Wir dokumentieren die Bemühungen der betroffenen BürgerInnen und BauerInnen in der Sorge um eine ökologische Zukunft für sich und die Nachkommenden. Kanal von videoattac

Das verratene Tal ORF2 Am Schauplatz vom 8.10.2015 HCB im Görtschitztal

Dr. Helmuth Burtscher, Umweltchemiker von Global 2000 hat aktuelle Fleischproben aus dem Kärntner Görtschitztal getestet.

In heute konkret vom 8. 10. 2015 verrät Dr. Burtscher was 
dabei herausgekommen ist.
Der gesamte Beitrag: HCB-Skandal: Politik gibt Entwarnung

Der ORF berichtet am 8. Oktober 2015 auch in

heute mittag über die neuen Untersuchungsergebnisse von Global 2000

STOPP MÜLLVERBRENNUNG

Global 2000

Einladung zur Pressekonferenz am 8. Oktober 2015 in Wien
bei der u.a. die Biobäurin Isa Priebernig am Podium sprechen wird!

Bericht vom 24. 9. 2015